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Ultralight Packing List – Trekking under 5kg Base Weight

You step onto the trail in the morning, shrug on your backpack – and notice nothing. No pulling in your shoulders, no pressure on your hips. Your base weight is under 5 kg, and the next 25 kilometres feel like a day trip with the option to stay overnight.

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Last updated: May 2026
From Alex
WeitLäufer Lab, Emmendingen
Ultraleicht Packliste WeitLäufer Gear Shot
Table of Contents

That's how you hike when your gear is right. And „right“ doesn't mean giving up everything – but making a conscious decision about each item.

This packing list is not an abstract wish list. It is the compilation that we, as backpack manufacturers, recommend after years of testing, developing, and hiking ourselves for 3-season trekking in Central Europe. With actual gram counts, manufacturer comments and the trade-offs that no affiliate blog will tell you.

What is basis weight – and why is it the only number that counts?

Yours Basis weight (English: base weight) is the weight of your packed rucksack without consumables. This means without water, food, and fuel. This figure is the honest benchmark for comparing different setups, as consumables can vary significantly depending on the tour.

The common classification

Base weight categories

Category Basis weight
Traditionally over 10 kg
Lightweight 5–10 kg
Ultralight under 5 kg
Super-Ultralight (SUL) under 3 kg

Under 5 kg – that's the threshold at which trekking fundamentally changes. Not because the number is magical, but because from here you no longer need a heavy carrier frame, shorter stages suddenly become optional, and your knees don't beg for mercy after day five.

The „Big Four“ – where 80 % of the weight is concentrated

Four pieces of gear make up the majority of the base weight for most hikers:

  1. Rucksack (traditional: 1,500–2,500 g → UL: 400–700 g)
  2. Shelter/Tent (traditional: 2,000–3,000 g → UL: 500–1,200 g)
  3. Sleeping bag/quilt (traditional: 1,200–2,000 g → UL: 400–800 g)
  4. Insulated mat (traditionally: 700–1,000 g → UL: 300–500 g)

Those who optimise with the Big Four often achieve savings of 3–4 kg – without even discarding a single pair of socks. This is precisely why the backpack is at the top of the list: it's the lever with the greatest effect.

Packed AGILIST 2026 – 570g backpack weight including back padding and fully taped seams.
Packed AGILIST 2026 – 570g backpack weight including back padding and fully taped seams.

The complete ultralight packing list: Under 5 kg base weight

The following table shows a proven 3-season setup for trekking in Central Europe (Alps, low mountain ranges, Scandinavia in summer). All weights are actual weighed values, not from manufacturer specs.

Rucksack
570 g

Item Weight Manufacturer's comment
WeitLäufer Agilist (2026, size M) 570g All seams are taped → no rain cover required. The Ultra 200X remains watertight even without a pack cover. This saves you 80–120 g on a rain cover.

Shelter
Σ ~786 g

Item Weight Manufacturer's comment
Nordisk Lofoten 2 ULW or Durston X-Mid 1 Solid ~750g Single-wall tent or tarp + inner tent, both work. The key is the ratio of weather protection to weight. For Central Europe, we recommend a closed shelter with a floor, because the weather conditions are too changeable for a pure tarp setup.
Pegs (6× Titan Shepherd's Hook) 36 g

Sleeping system
Σ ~ 862 g

Item Weight Manufacturer's comment
Daunenquilt, 0–5 °C Komfort Cumulus Quilt 300 ~495 g Quilt statt Mumien-Schlafsack: spart 150–250 g bei gleicher Wärmeleistung. Der Rücken liegt auf der Matte, die Daune dort bringt ohnehin null Isolation. Ein Quilt lässt das konsequent weg.
Isomatte Therm-a-Rest NeoAir XLite NXT, Reg. ~367g g R-Wert ≥ 4 für 3-Jahreszeiten. Die Matte ist das Fundament des Schlafsystems. Hier zu sparen kostet dich Schlaf, und Schlaf kostet dich Kilometer und Freude an der Tour.

Kochen
Σ ~175 g

Item Weight Manufacturer's comment
Spirituskocher (z.B. Trail Designs Caldera Cone) oder Gaskocher (BRS-3000T) ~25–75 g Spiritus ist leichter im System (kein schweres Ventil), aber langsamer. Gas ist bequemer. Beides funktioniert – die Wahl hängt davon ab, wie viel du kochst.
Titan-Topf 650 ml (z.B. TOAKS oder Evernew) ~72 g
Titan-Löffel (lang) ~16 g
Feuerzeug (BIC Mini) ~12 g

Kleidung (am Körper getragen = nicht im Basisgewicht)

Was du beim Wandern trägst, zählt nicht ins Basisgewicht. Was im Rucksack liegt, schon.

Kleidung (im Rucksack)
Σ ~785 g

Item Weight Manufacturer's comment
Regenjacke z.B. Outdoor Research Helium M ~180 g Die leichteste Schicht, die im Rucksack sein MUSS. Gore-Tex ist dafür überdimensioniert und zu schwer, ein 2,5L-Laminat reicht fürs leichte Trekking völlig aus.
Isolationsjacke (Kunstfaser oder Daune) Cumulus Inverse M ~230 g Für Abende im Camp und kalte Pässe. Kunstfaser ist robuster bei Feuchtigkeit, Daune hat besseres Wärme-Gewichts-Verhältnis.
Wechsel-Shirt (Merinowolle, lang) ~150 g Schlafen und Backup. Merino stinkt nicht mal nach drei Tagen, Synthetik schon deutlich früher.
Regenhose, Wind Pants oder Regenrock ~50 – 80 g Wind Pants (z.B. aus Ripstop Nylon, ~50 g) reichen in 90 % der Fälle. Volle Regenhose nur bei Herbst-/Wintertouren.
Wechselsocken (Merino) ~50 g
Buff/Schlauch ~35 g
Mütze (leichte Fleece) ~30 g
Handschuhe (dünn, Fleece) ~30 g

Hygiene & Erste Hilfe
Σ ~207 g

Item Weight Manufacturer's comment
Zahnbürste (gekürzt) + Mini-Tube Zahnpasta ~15 g
Sonnencreme (30 ml Reiseflasche) ~35 g
Erste-Hilfe-Set (minimiert: Tape, Schmerzmittel, Blasenpflaster, Antihistaminikum) ~80 g Nicht weglassen, aber konsequent ausmisten. Die meisten Erste-Hilfe-Sets sind zu 60 % Verpackung. Umpacken in Ziplock spart sofort 30–50 g.
Insektenschutz (kleiner Roller) ~30 g Saisonabhängig. Skandinavien im Juli: Pflicht. Schwarzwald im September: optional.
Toilettenpapier (halbe Rolle, Karton raus) + Ziplock ~25 g
Handdesinfektion (20 ml) ~22 g

Elektronik
Σ ~398 g

Item Weight Manufacturer's comment
Smartphone (als Kamera, Navigation, Tagebuch) ~175 g Ersetzt Kamera, GPS-Gerät, Kartenmaterial und Stirnlampen-Backup. Dein mächtigstes Multifunktionstool.
Powerbank 10.000 mAh ~180 g Reicht für 3–4 Tage mit sparsamer Nutzung. USB-C mit mindestens 20W Ladeleistung verkürzt die Ladezeiten an Hütten.
Ladekabel (USB-C, kurz) ~15 g
Stirnlampe (z.B. Nitecore NU25 UL) ~28 g

Sonstiges
Σ ~420 g

Item Weight Manufacturer's comment
Trekkingstöcke (Carbon, faltbar) Black Diamond Distance Z 120cm ~280 g/Paar Stöcke sind kein UL-Luxus, sondern Knie-Versicherung. Auf Mehrtagestouren mit Gepäck entlasten sie die Gelenke um bis zu 25 %. Viele UL-Zelte nutzen sie außerdem als Gestänge: doppelter Nutzen.
Sitpad (z.B. EVA-Schaum, zugeschnitten) ~30 g Kann im Rucksack gleichzeitig als Rückenversteifung dienen. Multifunktionalität.
Wasseraufbereitung (z.B. Katadyn BeFree 0,6L) ~59 g In Mitteleuropa nicht überall nötig, aber sobald du aus Bächen trinkst, unverzichtbar.
Wasserflasche (Smart Water PET, 1L) ~28 g PET-Flaschen statt Nalgene: kompatibel mit Sawyer-Gewinde, leichter, kostenlos ersetzbar.
Kartenmaterial / Printout (Backup) ~15 g
Schnur (Dyneema, 2 mm, 5 m) ~8 g

Gesamtübersicht Basisgewicht

Category Weight
Rucksack 570g
Shelter ~786 g
Sleeping system ~862 g
Kochen ~175 g
Kleidung (im Rucksack) ~785 g
Hygiene & Erste Hilfe ~207 g
Elektronik ~398 g
Sonstiges ~420 g
BASISGEWICHT GESAMT ~4.203 g

Unter 4,3 kg. Mit Spielraum nach unten, falls du bei Shelter oder Schlafsystem noch leichter unterwegs bist. Und mit Spielraum nach oben für persönliche Extras: eine Hängematte für den Pausenplatz, ein Buch, ein kleines Bier für den Gipfel.

AGILIST auf dem PCT | Camp Shoes können was feines sein!
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Was die Rucksackwahl mit deinem Basisgewicht macht

Dieser Abschnitt ist der Grund, warum wir diese Packliste schreiben können, obwohl wir keine Zelte, Schlafsäcke oder Kocher verkaufen.

Rechne mit:

Rucksack-Vergleich (gleiches Rest-Setup)

Szenario Rucksack-Gewicht Rest-Setup (identisch) Basis weight
Klassischer Trekkingrucksack 2.100 g 3.633 g 5.733 g
Leichter Wanderrucksack 1.200 g 3.633 g 4.833 g
WeitLäufer Agilist 570g 3.633 g 4.203 g

Beim Entwickeln des Agilist war genau das die Design-Prämisse: Wenn der Rucksack selbst kaum etwas wiegt, kann der Rest des Setups pragmatisch bleiben. Du musst kein SUL-Hardliner sein, der seine Zahnbürste halbiert. Du kannst dir eine ordentliche Isomatte leisten, ein geschlossenes Zelt mitnehmen und trotzdem unter 5 kg landen.

Kategorie-Deep-Dives: Wo sich Hersteller-Wissen auszahlt

Rucksack: Warum rahmenlos ab 5 kg Basisgewicht funktioniert

A rahmenloser Rucksack klingt nach Kompromiss, ist aber bei einem Basisgewicht unter 5 kg die logischere Konstruktion. Dein Gesamtgewicht (Basisgewicht + Wasser + Essen) liegt dann typischerweise bei 7–9 kg. In diesem Lastbereich brauchst du keinen Alurahmen, der das Gewicht auf die Hüfte umleitet. Die Last ist schlicht nicht schwer genug, um einen Rahmen zu rechtfertigen.

Was stattdessen trägt: die richtig gepackte Isomatte als Rückenversteifung und ein durchdachtes Polsterungskonzept. Der Agilist nutzt eine verlängerte Innenpolsterung, die bis zu den Load Lifters reicht, das verteilt die Last auch ohne Rahmen gleichmäßig auf Schultern und Hüfte.

Shelter: Geschlossenes System schlägt Tarp in Mitteleuropa

Tarps sind leichter. Aber für 3-Jahreszeiten-Trekking in Mitteleuropa empfehlen wir trotzdem ein geschlossenes Shelter mit Boden. Der Grund: Mitteleuropäisches Wetter ist nicht kalkulierbar. Ein Gewitter in den Alpen, Dauerregen im Schwarzwald, Mückenplage in Skandinavien, all das macht ein Tarp zum Stressfaktor statt zum Gewichtsvorteil.

Unser Favorit: Pyramiden Tarps. Sie besitzen die beste Sturmstabilität, sind sehr einfach mit einem Trekkingstock (und evtl einem Zweiten inkl. Adapter) aufzustellen und sind von vier Seiten geschlossen. Einige Modelle können zusätzlich mit einem Innenzelt ausgerüstet werden.

Der Sweet Spot liegt bei einwandigen Zelten oder Tarp-Zelt-Hybriden im Bereich 500–900 g. Wer Trekkingstöcke nutzt, kann mit Trekkingstockzelten nochmal Gewicht beim Gestänge sparen.

DCF Pyramid Tarp am besten gegen Wind.
DCF Pyramid Tarp am besten gegen Wind.

Schlafsystem: Quilt + gute Matte schlägt teurer Schlafsack + billige Matte

Die häufigste Fehlinvestition bei UL-Einsteigern: 400 € für einen leichten Daunenschlafsack, aber 40 € für eine dünne Schaummatte.

Die Matte isoliert von unten (R-Wert), der Quilt oder Schlafsack von oben (Komforttemperatur). Beide müssen aufeinander abgestimmt sein.

Ein Quilt (offener Schlafsack ohne Rückenpartie und Kapuze) spart bei gleicher Füllung und Wärmeleistung 150–250 g gegenüber einem Mumienschlafsack. Der Gewichtsvorteil kommt daher, dass die Daunen unter deinem Rücken durch das Körpergewicht komprimiert werden und dort nicht isolieren. Der Quilt lässt dieses tote Gewicht konsequent weg.

Kochen: Die ehrliche Frage: brauchst du überhaupt einen Kocher?

Auf Touren mit guter Infrastruktur (Schwarzwald-Westweg, Hüttenwanderungen in den Alpen): wahrscheinlich nicht. Kein Kocher = 175 g gespart + keine Brennstoff-Logistik. Cold Soaking (Essen in kaltem Wasser quellen lassen) funktioniert für viele Trekking-Mahlzeiten überraschend gut.

Auf Touren ohne Einkehrmöglichkeiten (Skandinavien, abgelegene Alpentäler): ja, ein Kocher lohnt sich. Warmes Essen ist dann kein Luxus, sondern Moral-Booster. In dem Fall ist ein Gaskocher wie der BRS-3000T mit 25 g das leichteste System. Spiritus wird interessant, wenn du länger als fünf Tage unterwegs bist und das Brennstoffgewicht den Gasvorteil aufholt.

Warmes Essen nach 1900 m Aufstieg kann die Stimmung noch verbessern.
Warmes Essen nach 1900 m Aufstieg kann die Stimmung noch verbessern.

Gewicht sparen ohne Verzicht: 8 Strategien, die wirklich funktionieren

Die meisten „Spar-Tipps“ im Internet lauten: „Nimm weniger mit.“ Das ist ungefähr so hilfreich wie „Gib weniger Geld aus“ als Finanztipp. Hier sind Strategien, die tatsächlich Gewicht sparen, ohne deine Tour-Erfahrung zu verschlechtern.

01

Wiege alles. Wirklich alles.


Eine Küchenwaage (gibt es ab 8 €) ist das wichtigste UL-Tool. Erst wenn du weißt, dass dein „leichtes“ Handtuch 180 g wiegt und ein Mikrofaser-Tuch 40 g, kannst du informiert entscheiden. Viele Wanderer tragen 1–2 kg Phantom-Gewicht mit sich herum, das sie noch nie gewogen haben.

02

Verpackung eliminieren.


Umpacken spart erstaunlich viel: Zahnpasta in Mini-Tube, Sonnencreme in 30-ml-Flasche, Erste-Hilfe-Set aus der Plastikbox in Ziplock, Karton aus der Klopapierrolle ziehen. In Summe oft 200–400 g.

03

Multifunktionalität suchen.


Dein Smartphone ersetzt Kamera, GPS, Kartenmaterial und Stirnlampen-Backup. Trekkingstöcke tragen dein Zelt. Die Isomatte versteift deinen Rucksack. Ein Buff ist Schal, Mütze, Schweißband und Kopfkissen. Jeder Gegenstand, der zwei Funktionen erfüllt, spart einen ganzen Gegenstand.

04

Die: Hab ich je gebraucht?-Methode.


Nach jeder Tour: Alles auslegen, was du nicht einmal benutzt hast. Beim nächsten Mal zu Hause lassen. Nach drei Touren hat sich deine Packliste selbst optimiert.

05

Kleidung schichten statt stapeln.


Drei dünne Schichten (Baselayer + Isolationsschicht + Windschutz/Regen) ersetzen zwei dicke. Und sie sind flexibler, weil du bei wechselnden Temperaturen granularer regulieren kannst.

06

Bei den Big Four investieren, beim Rest sparen.


Der ROI pro Euro ist bei Rucksack, Shelter, Schlafsystem und Matte am höchsten. Wenn dein Budget begrenzt ist: Ein UL-Rucksack für 299 € spart dir mehr Gewicht als fünf Titan-Gadgets zusammen.

07

Luxusgegenstände bewusst mitnehmen.


Das klingt paradox in einer Spar-Liste. Aber: Ein 30-g-Sitpad, das dir erlaubt, gemütlich Pause zu machen, ist besser investiertes Gewicht als ein 200-g-„Just in case“-Fleece, den du nie anziehst. UL heißt nicht Verzicht. Es heißt, bewusst zu wählen, worauf du dein Gewichtsbudget verteilst.

08

MYOG (Make Your Own Gear) als Einstieg.


Selbstgenähte Stuff Sacks, Wind Pants oder Ditty Bags sind leichter als gekaufte, weil du exakt die Größe und das Material wählst, die du brauchst. Kein Overengineering, keine Marketing-Features. Der Einstieg in MYOG kostet wenig und spart langfristig bei jedem kleinen Ausrüstungsteil Gewicht.

Basisgewicht berechnen: So geht’s Schritt für Schritt

Dein Basisgewicht zu kennen ist der erste Schritt. Dein Basisgewicht zu tracken ist der Schritt, der dich langfristig unter 5 kg hält.

Methode 1: Lighterpack.com (kostenlos, Browser-basiert)

So gehst du vor: Lege ein Konto an (oder nutze es ohne Account), erstelle für jeden Gegenstand einen Eintrag mit Name, Kategorie und Gewicht in Gramm, markiere getragene Kleidung und Verbrauchsgüter separat. Lighterpack berechnet automatisch dein Basisgewicht und zeigt dir, welche Kategorie den größten Anteil hat.

Methode 2: Einfache Tabelle (Excel / Google Sheets)

Falls du es offline oder persönlicher magst: Eine simple Tabelle mit den Spalten Gegenstand, Kategorie, Gewicht (g) und einer Summenfunktion reicht völlig.

Die ehrliche Waage

Unabhängig von der Tracking-Methode: Wiege deinen gepackten Rucksack vor jeder Tour komplett. Ohne Wasser, ohne Essen. Die Küchenwaage ist akkurat für Einzelteile, aber eine Personenwaage oder Kofferwaage gibt dir die Gesamtkontrolle. Viele Wanderer unterschätzen ihr Basisgewicht um 500–1.000 g, weil sie beim Packen „Kleinigkeiten“ nicht tracken.


Häufige Fragen zur Ultraleicht-Packliste

Nein, wenn das Setup stimmt. Unbequem wird es, wenn du an der falschen Stelle sparst. Eine gute Isomatte (R-Wert ≥ 4, ausreichende Breite) und ein warmer Quilt sind nicht verhandelbar. Gespart wird bei Gewicht, das keinen Komfort liefert: schwere Verpackungen, doppelte Kleidung, überdimensionierte Kocher.

Ein Komplett-Setup unter 5 kg Basisgewicht ist ab etwa 1.200–1.800 € realistisch. Der größte Einzelposten ist typischerweise das Shelter (300–500 €), gefolgt vom Schlafsystem (250–400 €) und dem Rucksack (250–350 €). UL-Ausrüstung ist eine Investition, aber die Teile halten bei guter Pflege viele Jahre und Tausende Kilometer.

A frameless rucksack works fine with a base weight of 7–8 kg. With higher weights, transferring the load to.

Basisgewicht = alles im Rucksack ohne Verbrauchsgüter. Gesamtgewicht (auch „Skin-out Weight“) = alles, was du trägst, inklusive Kleidung am Körper, Wasser, Essen. Für den Vergleich zwischen Setups ist das Basisgewicht der ehrlichere Wert, weil Verbrauchsgüter tourenabhängig stark variieren.

Ja, bei richtiger Materialwahl sogar besser als schweres Zeug. Ultra 200X (das Material des Agilist) ist ein extrem hochwertiges und wasserdichtes Laminat, das auf Salzwasser-Beständigkeit und UV-Stabilität ausgelegt ist. Mit getapten Nähten ist es wasserdichter als die meisten Trekkingrucksäcke, die nur „wasserabweisend“ sind. Ähnlich bei Zelten: einwandige UL-Zelte aus DCF oder Silnylon halten Sturm und Regen stand und sie tun es einfach bei halbem Gewicht.

Diese Liste ist für 3-Jahreszeiten-Trekking (Frühling bis Herbst) in Mitteleuropa ausgelegt. Wintertrekking erfordert Anpassungen: wärmeres Schlafsystem (Komforttemperatur ≤ -10 °C), robusteres Shelter, mehr Isolationskleidung und je nach Gelände Schneeschuhe oder Grödel. Das Basisgewicht steigt dann typischerweise auf 6–8 kg. Ein eigener Winter-Guide steht auf unserer Liste.

Rechne in Kilometern, nicht in Gramm. 500 g weniger auf dem Rücken bedeuten auf einer 200-km-Tour deutlich weniger Gelenkbelastung. Studien der US Army zeigen, dass jedes Kilogramm Gepäck die Ermüdung exponentiell steigert, nicht linear. Die letzten 500 g vor der 5-kg-Schwelle sind also überproportional spürbar.

Nächster Schritt: Dein Setup zusammenstellen

Du hast jetzt eine vollständige Referenz-Packliste mit realistischen Gewichten und die Strategien, um unter 5 kg zu kommen. Der nächste Schritt ist, dein eigenes Setup auf Lighterpack oder in einer Tabelle durchzugehen und herauszufinden, wo du stehst.

Falls du beim Rucksack noch nach der richtigen Lösung suchst: Der Agilist ist unser Vorschlag für alle, die unter 5 kg Basisgewicht starten wollen, ohne Kompromisse bei Wetterschutz und Tragekomfort. 570 g, getapte Nähte, Ultra 200X.

Und wenn du tiefer einsteigen willst: Unser Ultraleicht-Trekking-Guide erklärt die Grundlagen, der Material-Vergleich hilft dir bei der Materialwahl, und der Westweg-Guide zeigt dir, wie eine UL-Tour in der Praxis aussieht – direkt vor unserer Haustür im Schwarzwald.